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SAP NetWeaver - SAP steigt in den Markt für Technologieanbieter ein
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Mit der rasanten Verbreitung neuer Technologien rund um das Internet hat sich die Wettbewerbslandschaft für Unternehmen grundlegend verändert. Sie stehen nun vor der Herausforderung, die Geschäftsprozesse innerhalb und außerhalb des Unternehmens sowie die Beziehungen zu ihren Kunden, Lieferanten und Partnern zu koordinieren und zu optimieren. Zur Bewältigung dieser Herausforderungen steht Ihnen mit SAP NetWeaver eine State-of-the-Art Entwicklungs- und Laufzeitplattform zur Verfügung, mit der Sie auf der Basis offener Standards wie Java, HTML, XML und Web Services zuverlässige und erfolgreiche E-Business Lösungen erstellen können, die von einigen Anwendern bis zu Hundertausenden in einem globalen Umfeld skalieren.

Zu den zentralen Elementen von SAP NetWeaver zählen:

• die Portal Infrastruktur, die für eine benutzerorientierte Integration und Zusammenarbeit sorgt und den einzelnen Mitarbeiter in die Prozesse einbindet
• die Exchange Infrastruktur, die eine prozessorientierte Integration und Zusammenarbeit und durchgängige Geschäftsprozesse gewährleistet
• der Web Application Server für Anwendungskomponenten, die Web Applikationen und Web Services auf der Basis offener Standards bereitstellen
• das Business Warerhouse, für die Analyse und das Reporting von Unternehmensdaten sowie die Weiterverteilung dieser Informationen an andere analytische und taktische Anwendungen.
• Infrastruktur-Services, die u.a. die Aspekte Sicherheit und Verwaltung der IT-Landschaft abdecken

Damit stellt SAP die bislang ausschließlich als Grundlage für alle neuen SAP Lösungen eingesetzte Technologie auch Unternehmen und Drittherstellern zur Verfügung und avanciert auf einen Schlag zu einem der weltweit größten Technologieanbieter.

SAP Web Application Server
Die Walldorfer betiteln SAP NetWeaver als ihre wichtigste technische Neuerung seit der Einführung des dreischichtigen Client-Server-Modells. Herzstück ist der SAP Web Application Server, der in der neuesten Variante kompatibel zur Java 2 Enterprise Edition (J2EE) sowie zur SAP-eigenen Sprache ABAP Objects ist und künftig das technische Rückgrat der SAP-Anwendungen bilden soll.
Mit Hilfe des SAP Web Application Servers sollen Kunden kleinste Anwendungsbestandteile, aber auch "in Software gegossene Geschäftsprozesse" beziehen, verteilen und in bestehende Applikationslandschaften integrieren können.

SAP Exchange Infrastructure
In dieser EAI-Plattform hinterlegt SAP Schnittstelleninformationen zu allen aktuellen SAP Lösungen sowie zu marktrelevanten Lösungen von Drittanbietern. Dort erfährt der Entwickler, welche Web-Services verfügbar sind und welche technischen Komponenten dafür benutzt werden. Außerdem enthält es Informationen über Benutzerrollen, die involvierten Unternehmen und vieles mehr. Gemäß des damit einhergehenden umfassenden, integrativen Ansatzes bleibt den Kunden damit die Nutzung diverser Integrationstechnik verschiedener Anbieter erspart.
Insofern vermarkten die Walldorfer dieses Produkt auch als "Integrationsinfrastruktur", die es Unternehmen erlaubt, interne und externe Systeme - auch die ERP-Anwendungen der Konkurrenz - einheitlich zusammenzuführen. Damit wären nicht nur Best-of-Breed-Softwareumgebungen denkbar, es lassen sich laut SAP auch virtuelle Unternehmen informationstechnisch einheitlich abbilden.

SAP Portals Infrastructure
Während die Exchange Infrastructure sich um die Zusammenarbeit der Applikationen untereinander bemüht, konzentriert sich die Portals Infrastructure auf die Integration von

Fazit
SAP reagiert mit seiner Entscheidung für Java 2 Enterprise Edition (J2EE) als Entwicklungsplattform auf Marktgegebenheiten: J2EE-fähige Application Server von Bea, IBM, Oracle und anderen sind gegenwärtig standardmäßig im Einsatz. Die Zusammenarbeit mit der .NET-Plattform wird über das standardisierte WebServices Protokoll realisiert. SAP betont den durch Standards wie Java, XML, HTML und Web Services offenen Plattform-Charakter von SAP NetWeaver, der quasi von allen IT-Herstellern in gleicher Form unterstützt wird. Indem SAP seine Applikationen künftig mit Hilfe von Web Services integriert und verteilt, sind die Tage der proprietären Programmierschnittstellen gezählt. Vorstandssprecher Hasso Plattner: "Unternehmen müssen in der Lage sein, Anwendungen mehrerer Hersteller in den verschiedensten Systemkonstellationen zu integrieren. Publizierte Programmierschnittstellen reichen dafür nicht mehr." Die Wandlungsfähigkeit müsse in der zugrunde liegenden Technologieplattform selbst angelegt sein.